Ausbildungsvoraussetzungen
- Mindestalter 14 Jahre
- Bei Minderjährigen die amtlich beglaubigte Zustimmungserklärung des gesetzlichen Vertreters
- Tauglichkeitsattest eines Sport- oder Hausarztes
- Lichtbildausweis (Personalausweis o. Reisepass)
- Nachweis über Teilnahme an 1.-Hilfe-Kurs
- 2 Passbilder
Prüfung & Lizenz
- Voraussetzung: mindestens 23 Freifallsprünge
- Theorie: Multiple Choice Test
- Praxis: 2 Sprünge aus 1.200 und mind. 3.000 Metern
- Lizenz unbefristet gültig
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Auf vielen Plätzen unserer Mitgliedsvereine wird die Ausbildung zum Fallschirmspringer angeboten.
Nächster Boogie
12. - 28. Juli 2013, 12:00 - 16:00 Uhr
von LSV Kiel e.V. Fallschirmgruppe
Wie seit fast 30 Jahren belagert der Kieler Verein den kleinen Flugplatz an der Nordseeküste bei Büsum.
Nächster Wettbewerb
29. - 30. Juni 2013
26. Mai 2013
Springen verbindet die Jugend Frankreichs und Deutschlands in Metz (F)
Die 2013 Ausgabe des traditionellen Leistungslehrgangs im Rahmen des Deutsch-Französichen Jugendwerks findet dieses Jahr in Frankreich statt.
Termin: 18. bis 25. August 2013
Ort: Metz, Frankreich (Aerodrome de Concourt les Conflans
Kosten: € 330,00 inkl. Sprünge, Verpflegung, Campunterkunft
Anmeldefrist ist der 09. JUNI 2013
24. Mai 2013
1.000 Sprung von Armin Hennecke
Armin Hennecke vom FSC Sauerland absolvierte am 4. Mai 2013 auf seinem Heimatplatz in Schallenberg den 1000. Sprung.

24. Mai 2013
Stefan Hoert gelang am 27. April 2013 im tschechischen Klatovy seine 2000. Fallschirmlandung. Sein Jubiläum war ein Videosprung für die Coolgang aus Saulgau.
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24. Mai 2013
Mike Hecker machte am 21. April 2013 bei einem AFF-Sprung mit Schüler Timo Blohm und AFF-Lehrerin Andrea Kleinschmidt über Hohenlockstedt seinen 10.000. Sprung.
Foto: Thomas Büge
03. Mai 2013
Neues zu Absetzflügen / Weitere Klärung zu Betriebsgenehmigungen (AOC-Pflicht)
nachdem es heute (Freitag) Morgen schon einige Verwirrung und „aufgeregte“ Telefonate gegeben hat, wg. der aktuell schwebenden Angelegenheit, wer darf mit welcher Lizenz und welcher Genehmigung noch Absetzflüge durchführen, nachfolgend und hoffentlich rechtzeitig für das anstehende Wochenende, eine weitere Klarstellung der Sachlage, nach diversen Telefonaten mit verschiedenen Luftfahrt-Länderbehörden und dem Bundesverkehrsministerium:
Ausbildung zum Fallschirmspringer
Nach einem Tandemsprung – der aber keine Voraussetzung ist – wollen viele die Faszination Freifall noch öfter und "allein" erleben.
Für die Ausbildung gibt es zwei gängige Methoden, die klassische Ausbildung, bei der zunächst Sprünge an einer Aufziehleine durchgeführt werden und die beschleunigte Freifallausbildung (AFF), hier beginnt der Schüler in Begleitung von Lehrern sofort mit dem Freifall.
Klassische Ausbildung – Static Line
Die ursprüngliche und klassische Form der Ausbildung zum Fallschirmspringen wird heutzutage als "konventionell" bezeichnet. Sie gliedert sich in zwei große Abschnitte, die "Automatik"- und die Freifallausbildung.

Während der Automatikschulung werden die Sprünge aus Höhen zwischen 1.000 bis 1.500 Metern durchgeführt. Der Springer ist dabei mit seinem Fallschirm durch eine Aufziehleine mit dem Flugzeug verbunden. Beim Verlassen des Flugzeuges streckt sich die Leine und zieht den Fallschirm aus seiner Verpackung. Der Öffnungsvorgang des Schirmes ist damit eingeleitet. Die Verbindung zwischen Springer und Flugzeug wird getrennt, sobald sich der Fallschirm mit Luft zu füllen beginnt. Der Springer hängt dann sofort an der geöffneten Fallschirmkappe. Die Sprünge mit automatischer Auslösung dienen dem Erlernen einer korrekten Absprunghaltung und der bewussten Wahrnehmung der Körperlage im Luftstrom.
Bevor der Springer ohne Aufziehleine springen darf und die Öffnung seines Schirmes selbst per Hand auslöst, muss er mindestens sechs automatische Sprünge erfolgreich absolviert haben. Wurde dabei das eigenständige Ziehen des Aufziehgriffes demonstriert, kann er mit der Freifallausbildung fortsetzen.
Beim ersten Sprung fällt der Springer eine bis drei Sekunden frei bevor er selbständig den Fallschirm öffnet. Mit zunehmender Sicherheit und Erfahrung wird die Absprunghöhe bis auf 4.000 Meter gesteigert, die Freifallzeit auf bis zu 60 Sekunden erhöht. Während der einzelnen Ausbildungssprünge erlernt der Springer verschiedene kontrollierte Bewegungen wie Drehungen, Rollen oder Salti im freien Fall sicher durchzuführen. Das Erreichen dieses Ziels und die dafür erforderliche Sprunganzahl sind individuell sehr unterschiedlich. Mindestens 23 Sprünge mit manueller Auslösung sind erforderlich, bis ein Schüler die Prüfungsreife erlangt.
Beschleunigte Freifallausbildung / AFF
Der englische Name dieser Ausbildungsmethode bedeutet soviel wie "beschleunigte Freifallausbildung". Damit wird die zur Zeit fortschrittlichste und effektivste Ausbildungsmethode im Fallschirmsport umschrieben.
Das zu erreichende Ausbildungsziel, kontrollierter und langer freier Fall, wird dabei nicht ans Ende des Lernprozesses, sondern gleich an den Anfang gestellt. Absprünge mit automatischer Auslösung oder kurzen Freifallzeiten entfallen.

Die AFF-Ausbildung gliedert sich in 7 aufeinander abgestimmte Leistungsstufen (Level), die im Idealfall in 7 Sprüngen absolviert werden können. Jeder Level baut dabei inhaltlich auf dem vorhergehenden auf. Beim ersten Sprung halten zwei AFF-Lehrer den Schüler vom Verlassen des Flugzeuges bis zur Fallschirmöffnung fest. Neben der Gewöhnung des Sprungschülers an den freien Fall geht es hier bereits um die Durchführung eines Lernprogrammes innerhalb der etwa 40 bis 50 Sekunden dauernden Freifallphase. Richtige Körperhaltung, ständige Kontrolle der eigenen Höhe, Blickkontakt zu den Lehrern, Scheingriffübungen und das Öffnen des Fallschirmes in 1.500 Metern Höhe auf Zeichen der Lehrer sind die Aufgaben dieses ersten Sprunges.
Von Sprung zu Sprung werden das Lernprogramm und die Anforderungen an den Schüler gesteigert. Bereits beim dritten Level wird der Schüler von seinen Lehrern vollständig losgelassen. Sie fliegen allerdings in unmittelbarer Nähe neben ihm, um jederzeit helfend eingreifen zu können, falls dies erforderlich wird.
Jeder Level muss zufriedenstellend absolviert werden, bevor die nächste Stufe begonnen werden kann. Wird das Ausbildungsziel in einem bestimmten Sprung nicht erreicht, muss er wiederholt werden. Begleiten während der ersten drei Level noch zwei Lehrer den AFF-Schüler im freien Fall, ermöglicht es der erreichte Leistungstand bei Level 4, dass nur noch ein Lehrer mitspringt. Nach dem gemeinsamen Absprung, bei dem der Schüler zunächst noch vom Lehrer festgehalten wird, gibt dieser ihn frei, damit das Programm mit kontrollierten Drehungen beginnen kann. Beim siebenten und letzten Level muss der Schüler schließlich seine erlernten Fähigkeiten zusammengefasst in einem Sprung zeigen. Ist er dabei erfolgreich, hat er das Ziel, selbständig frei fallen und allein weiterspringen zu können, erreicht.
Bei entsprechendem Talent des AFF-Schülers kann dies bedeuten, dass er bereits nach nur 7 Sprüngen ohne Lehrer und ganz allein den freien Fall sicher genießen kann. Guten Rahmenbedingungen wie Wetter und ausreichende Flugzeugkapazität, verbunden mit entsprechendem Talent des Schülers ermöglichen es, das AFF-Programm innerhalb weniger Tage zu absolvieren.
Schneller lässt sich Fallschirmspringen nicht erlernen. Ein AFF-Kurs ist wegen seiner intensiven individuellen Betreuung die kostenaufwendigste Form der Ausbildung. Langfristig gesehen zahlt sich die Investition jedoch aus, da viele kleinere Lernschritte wie bei der konventionellen Freifallausbildung, die ebenfalls mit Kosten verbunden sind, umgangen werden.





















