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Reichlich Edelmetall und ein komplett deutsches Podium — Weltcup im Zielspringen

 

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Reichlich Edelmetall und ein komplett deutsches Podium — Weltcup im Zielspringen

03. August 2021

Jede Menge Edelmetall eroberten die Athleten der Sportfördergruppe der Bundeswehr aus Altenstadt beim dritten Weltcup der Saison im Fallschirmzielspringen, der vom 30. Juli bis 1. August in Belluno (Italien) stattfand.

Nach schwierigem Start für die erste Mannschaft lief es ab der dritten Runde wie am Schnürchen. Stefan Wiesner, Christoph Zahler, Christian Kautzmann, Kai Erthel und Robin Griesheimer konnten sich über die Bronzemedaille in der Teamwertung freuen. Der Sieg ging an Italien vor Tschechien. Auch die zweite Mannschaft mit Tatjana Gustke, Nils Kammer, Leon Dieser, Elias Kammer und Mathias Demmler zeigte bis zum Schluss eine super Leistung und schloss den Wettbewerb mit einer Top-10-Platzierung unter 42 Teams aus 13 Nationen ab. Am Start war noch eine dritte Mannschaft mit Laura Heck, Samuel Wallrath und Aaron Dulisch, die durch zwei Springer aus der Schweiz und Tschechien komplettiert wurde.

Durch wiederkehrende kleine Regenschauer und thermische Bedingungen gestaltete sich der Wettkampf sehr schwer. Doch damit hatten schließlich alle 210 Sportler/-innen zu kämpfen. Wegen eines plötzlichen Sturms am letzten Tag musste der Wettbewerb nach sieben von acht Runden beendet werden.

Für besonderes Aufsehen sorgte ein reines deutsches Podium in der Herreneinzelwertung. Erthel (2 cm), der bereits beim letzten Welt-Cup in Bled (Slowenien) Silber errungen hatte und sich damals noch seinem Teamkameraden Wiesner beugen musste, verwies jenen diesmal mit 1cm Vorsprung auf den zweiten Platz. Abgerundet wurde das deutsche Podium durch ein weiteres Mitglied der Sportfördergruppe, welches sich nur noch in seiner Freizeit mit seinen Teamkollegen misst und privat am Weltcup teilnahm: Sascha Lasotta. Er holte mit 4 cm Bronze. Bei solch einem hochkarätigen Teilnehmerfeld kommt es nicht sehr oft vor, dass alle drei Podiumsplätze von einer Nation belegt werden.

Zusätzlicher Gesprächsstoff unter den Wettkämpfern war die hohe Anzahl der deutschen Nachwuchsathleten. Mit insgesamt acht Junioren/-innen, welche in der Wertung der unter 25-Jährigen geführt werden, stellte die Equipe aus Altenstadt die höchste Teilnehmerzahl und wurde dafür von den anderen Nationen sehr wertgeschätzt, da die „Youngstars“ mit ihren Leistungen fast an die der Weltklassespringer anknüpfen können. Das bewiesen die sechs Top-10-Platzierungen der deutschen Nachwuchsathleten in dieser Wertung. Leon Dieser (10 cm) gewann bei den Junioren zentimetergleich mit einem österreichischen Nachwuchstalent, das bereits mehrfacher Juniorenweltmeister war, vor seinem Mannschaftsmitglied Nils Kammer (13 cm). Auf dem vierten Platz landete mit 1 cm Abstand Robin Griesheimer, dicht gefolgt von Mathias Demmler auf Platz 5 (16 cm). Laura Heck und Elias Kammer teilten sich den zehnten Platz.

Leider reichte es für Heck in der Damenwertung nicht für einen Top-10-Platz, dafür konnte aber Tatjana Gustke (15 cm) vor und hinter einer Springerin aus Tschechien die Silbermedaille gewinnen und wiederholte damit ihren Erfolg vom ersten Welt-Cup in Rijeka (Kroatien).

Elischa Weber, der die drei deutschen Teams betreute, zeigte sich mit den Leistungen und sechs Medaillen seiner Sportler und Sportlerinnen hoch zufrieden und sprach von einer grandiosen Zwischenbilanz der deutschen Sportsoldaten/-innen auf dem Weg zum Saisonhöhepunkt im November, der Militär-Weltmeisterschaft in Katar.

Text: Samuel Wallrath und Sascha Lasotta

Auf dem Mannschaftsfoto sind zu sehen (von links)

Kai Erthel, Mathias Demmler, Stefan Wiesner, Tatjana Gustke, Christian Kautzmann, Robin Griesheimer, Samuel Wallrath, Elias Kammer, Aaron Dulisch, Laura Heck, Christoph Zahler, Nils Kammer und Leon Dieser.

Foto: Sportfördergruppe der Bundeswehr

Ergebnisse

http://www.parawcs.com/belluno/


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