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CPKappenfliegen

Aktuell

Deutsche Meisterschaft im Canopy Piloting 2019,
in Klatovy, CZ

Der beliebsteste Canopy Piloting Wettbewerb der Welt und mit über 80 Teilnehmern, nach den FCE wie Weltcup oder WM, auch der größte, findet einmal im Jahr im schönen Klatovy, bei der Familie der Pink Skyvan statt. Innerhalb dieses Events veranstalten wir seit Jahren die Deutschen Meisterschaften, in diesem Jahr mit 13 deutschen Teilnehmern, der jüngste gerade mal zwanzig, der älteste weit über 50 Jahre alt. Wir suchen den Deutschen Meister im Canopy Piloting, die verschiedenen Disziplinen des Wettbewerbs sind Distance, Speed und Accuracy.

In diesem Jahr wurde aus technischen und Wettergründen eine Disziplin nach der anderen abgeschlossen. Gestartet ist der Wettbewerb mit Speed und einer Enttäuschung für den Deutschen Meister von 2017 und souverän führenden, Max Manow. Er flog in der dritten Wettkampfrunde eine Null und muss leider mit dem sechsten Platz in Speed leben. Gewinner dieser Einzeldisziplin ist Max Koßidowski gefolgt von Christian Schäfer und Tobi Koch.

Am zweiten Tag konnte der Distanz-Wettbewerb vervollständigt werden. Hier gewinnt Max Manow, auch Inhaber des deutschen Rekordes, vor Chris Schäfer und Max Koßidowski. Der Deutsche Meister von 2018, Tobi Koch, verspielt hier seine Chance um den Gesamt-Titel, mit einer Runde mit nur drei Punkten und wird Achter.

Nun musste die dritte Disziplin, bei der es um Zielgenauigkeit geht, den Wettkampf entscheiden.

Wiederum erster wird Max Manow, vor Dirk Höhne und Tobi Koch.

Deutscher Meister im Canopy Piloting 2019 wird hochverdient Max Koßidowski, herzlichen Glückwunsch. Somit sind alle A-Kader Athleten in den letzten vier Jahren einmal deutscher Meister geworden und haben damit ihre Position im Kader bestätigt.

Dirk Höhne

Überraschend gut flog der in Empuriabrava lebende Julian Barthel, der erstmals an einer DM im Canopy Piloting teilnahm und den sechsten Platz belegte. Ebenfalls sehr souverän flog der älteste Teilnehmer der DM, Dirk Höhne – mit Platz zwei in Accuracy sowie der jüngste Teilnehmer, Tim Stabenow, der bei seinem ersten Wettkampf insgesamt auf dem 10. Platz landete.

Tim Stabenow

Bester deutscher im Gesamtclassement von letztendlich 80 internationalen Sportlern wird Max Koßidowski auf dem 12. Platz (690,053 Punkte), es folgt Max Manow auf Platz 14 (674,124 Punkte) und Tobi Koch auf Platz 18 (644,148 Punkte) sowie Chris Schäfer auf Platz 20 (631,926 Punkte). Damit haben alle vier die Qualifikation für die Teilnahme bei der Mondial 2020 in Tannay erreicht.

Am Schluss wurde von einigen Teilnehmern noch ein wunderschöner grosser Flock geflogen. Ein Flock ist eine Formation aus High Performance Schirmen der ohne Kontakt geflogen wird.

Alle Ergebnisse sind zu finden unter http://www.pink.at/de/page/static/35

Ältere CP News findet Ihr hier im Archiv

Die Disziplin

Max Koßidowski

Swooping ist eine Disziplin des Fallschirmsports, die über einem künstlich angelegten Wassergraben (Pond) oder einem Gewässer stattfindet. Die Athleten beschleunigen ihre Hochleistungsfallschirme durch eine Steilkurve. Dabei entstehen Geschwindigkeiten von bis zu 180 km/h. Der Parcours wird parallel zum Boden geflogen. Um eine Wertung zu erhalten, fliegen sie mit einem Teil ihres Körpers durch ein 10 m breites und 1,5 m hohes Tor, an dem eine Lichtschranke ausgelöst wird. Der Zuschauer ist hautnah dabei, kann die Leinen der Fallschirme pfeifen hören und den Luftzug der Sportler spüren.

Die Wertungen

Distanz (Distance)

Max Manow

Chris Schäfer

Hohe Flugbahn, phantastische Weiten

Das Durchfliegen der Lichtschranke löst die Wertung aus, vor oder im Tor muss das Wasser einmal berührt werden. Die ersten 50 m muss ein Teil des Körpers im 1,5 m hohen Parcours bleiben. Dann wird wieder etwas aufgestiegen und innerhalb des 10 m breiten Parcours so weit wie möglich geflogen. Wie beim Weitsprung wird bei Bodenberührung die Distanz zum EInganstor gemessen.

Der Weltrekord liegt bei 175,99 m, der Deutsche Rekord bei 165,98 m.

Geschwindigkeit (Speed)

Julian Barthel

Atemberaubende Kurvenlage mit extremer Geschwindigkeit

Nach dem Durchfliegen der Lichtschranke folgt der Pilot dem 10 m breiten Parcours einer 75° Kurve. Am Ende des 70 m langen Parcours misst eine zweite Lichtschranke die geflogene Geschwindigkeit.

Der Weltrekord liegt bei 2,019 sec., das ist eine Durchschnittsgeschwindigkeit von über 124 km/h. Der Deutsche Rekord liegt bei 2,323 sec., geflogen von Max Koßidowski.

Zonen-Ziel (Zone Accuracy)

Absolute Kontrolle bei hohem Tempo

Beim Durchqueren der Tore über dem Wasser – und gleichzeitiger Wasserberührung – sammelt der Athlet Punkte. Das Ziel ist es, an Land in einer 2 x 2 m Zone zu landen. Wer durch alle vier Wassertore eine Linie mit dem Fuß zieht und in der 70 m vom Einganstor entfernten  Zielzone landet, bekommt 100 Punkte. Jedes fehlende Wassertor oder das verpassen der Zielzone gibt Punktabzug.

Tobi Koch

Julian Barthel

Freistil (Freestyle)

Mit Körperbeherrschung und Stil

Die wohl spektakulärste aller vier Disziplinen. Freestylemanöver werden mit hoher Geschwindigkeit und Wasserberührung ausgeführt. Beim „Blindman“ wird der Körper z.B. im Gurtzeug verdreht und rückwärts, mit den Füßen auf der Wasseroberfläche, geflogen. Der „Superman“ gleitet auf dem Bauch durch das
Wasser. Die Bewertung ist abhängig vom Schwierigkeitsgrad des ausgeführten Manövers sowie dessen Umsetzung. 

Die Bilder in diesem Block sind von Emma Reynolds.

Kader 2020

A Kader

Max Kossidowski
Max Manow
Tobi Koch
Chris Schäfer

B Kader

Patrick Ruhl 
Julian Barthel
Dirk Höhne
Lars Brohse

Bundestrainer CP

Nina Engel

Jahrgang 1967, Werbekauffrau, drei Kinder. Im Sport seit 1995, 4.500 Sprünge, Absetzlehrer, CP-Ausbilder.

Seit 2003 aktiver Wettkampfteilnehmer an CP-Wettkämpfen, seit 2005 im europäischen Raum, seit 2008 auf internationaler Ebene.

Deutscher Meister 2018

ist Tobi Koch. Alle Platzierungen siehe Ergebnisliste:
http://www.pink.at/cp18/all3-static.htm

 

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