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Artistik – AE

Artistic Events — Freestyle & Freefly

Den Freifall in allen drei Dimensionen auszureizen und dabei Körperbeherrschung, Ästhetik und Choreografie zu perfektionieren — das sind die Artistischen Diziplinen im Fallschirmsport. Dabei gibt es Luftballett und freies Fliegen jeweils in Pflicht und Kür.

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Freestyle

Freestyle besteht aus graziösen, ballettartigen Figuren während des freien Falls, wobei die Flugmanöver eine hohe Anforderungen an Bewegungskoordination und Gleichgewichtssinn stellen. Dabei ist eine gute Zusammenarbeit zwischen Performer und Videoflyer unerlässlich, da man bei den verschiedenen Figuren unterschiedliche Fallgeschwindigkeiten erreicht.

Freestyle-Teams bestehen aus zwei Personen (Performer und Videoflyer), bewertet werden Schwierigkeit und Präzision der einzelnen Manöver, Choreographie der Abfolge sowie die Präsentation per Video.

Freefly

Freefly ist eine der jüngsten und innovativsten Fallschirmsportdisziplinen. Die fliegerischen Fähigkeiten sind im Laufe der Jahre stetig gestiegen, sodass heutzutage fast alles Vorstellbare geflogen werden kann.

Freefly hebt sich auch dadurch von anderen Sprungdisziplinen ab, weil es dem Freeflyer durch viele verschiedene Variationen (Sitzfliegen, Stehend-Fliegen, Kopf-Unten-Fliegen und Winkelfliegen) eine Fülle von Möglichkeiten bietet. Da die von der Luft angegriffene Fläche beim Freeflying wesentlich geringer ist, werden Geschwindigkeiten bis 320 km/h erreicht.

Im Laufe der letzten 10 Jahre haben sich neue (Haupt- und) Unterdisziplinen des Freeflying herausgebildet. Neben dem Springen aus reinem Hobbyspaß haben sich das VFS (Vertical Formation Skydiving mit vielen Handgriffen; wird jedoch unter der Disziplin FS geführt), das Großformationsfliegen (Big-Way), das Winkelfliegen (Flockdive, Atmonauti und Trackdive), sowie das wettkampforientierte Freefly-Teamspringen (3 Springer) etabliert. 

Freefly-Teams bestehen aus 2 Performern und einem Videoflyer (Kameramann/-frau), die alle interaktiv zusammenarbeiten und unter Ausnutzung des kompletten dreidimensionalen Raums anspruchsvolle Figuren fliegen.

Freefly im Wettkampf

Bei Wettkämpfen werden sieben Sprünge absolviert, wovon die Runden 2 und 5 sogenannte Pflichtrunden (englisch: „Compulsory Rounds“) sind. Innerhalb dieser beiden Pflichtrunden müssen je vier Figuren gezeigt werden, welche im international gültigen Regelwerk des jeweiligen Jahres genau beschrieben sind. Die vier Figuren dürfen beliebig angeordnet und durch Übergänge und zusätzliche Figuren erweitert werden, somit kann jedes Team seinen Pflichtrunden eine persönliche Note verleihen. Gleichzeitig erreicht man durch die vorgeschriebenen Figuren einen besseren Vergleich der Teams untereinander.

Während der übrigen fünf Runden zeigt das Team seine Kür (englisch: "Free Routine“). Für die Kür gibt es keine Vorgaben. Die Teams fliegen ihr ganz eigenes Programm. Entscheidend für alle Runden, aber besonders für die Kür, sind der Exit aus dem Flieger und ein kreatives Ende. Die Arbeitszeit endet nach 45 Sekunden, dann wird das Video angehalten. Um 45 Sekunden Arbeitszeit sicherzustellen, werden Wettkampfsprünge in der Regel aus einer Höhe von 4.200 m durchgeführt.

Bewertet werden die Runden ähnlich wie beim Eiskunstlauf auf einer Skala von 0.0 bis 10.0. Hierbei soll sowohl die Schwierigkeit als auch die optische Darbietung gewertet werden, wodurch z.B. ein technisch einfacheres Manöver, welches sauber geflogen wurde mehr Punkte erzielen kann als ein anspruchsvolles Manöver, welches unsauber ausgeführt wird.

Der Vorteil für die Teams liegt im Training vor allem darin, dass nur 3 verschiedene Sprünge trainiert werden müssen, welche dann auch genau so auf dem Wettkampf gezeigt werden.

Seit 2014 wird die Deutsche Meisterschaft Freefly in der Offenen Klasse nach internationalen Regeln ausgetragen. Die erstmalig eingeführte Intermediate Klasse wird nach dem selben Prinzip gewertet, allerdings wurden die Pflichtrunden vereinfacht: Es müssen nur drei festgelegte Figuren gezeigt werden, welche im Schwierigkeitsgrad deutlich unter dem der Offenen Klasse liegen. Für die Einsteigerklasse wird ein Punktesystem verwendet. Hier werden Figuren gelost, die wie beim Formationsspringen hintereinander gezeigt werden müssen und mit einem Punkt pro gezeigter Formation gewertet werden.

 

Skysurfing

Entwickelt etwa ab Anfang der 1990er-Jahre, erfolgten Fallschirmsprünge mit einem an den Füßen befestigten „Surfbrett“. Die Beherrschung des Skysurfens ist recht anspruchsvoll und erfordert besondere Erfahrung und Umsicht. Durch den vom Brett erhöhten Luftwiderstand lassen sich Figuren ähnlich des Freestyles mit mehr Intensität durchführen. Drehungen um die eigene Achse, Flug kopfüber und das "Surfen" auf dem Brett sind nur einige Möglichkeiten.

Auch beim Skysurfen gibt es Pflicht- und Kürsprünge, denen ähnliche Maßstäbe wie beim Freestyle zugrunde liegen, wobei ebenfalls Kreativität und Choreographie des Skysurfers und des Kameramanns in der Bewertung ausschlaggebend sind.

Skysurfing-Teams bestehen aus einem Performer mit einem Skysurfboard und einem Videoflyer (Kameramann/-frau). Mittlerweile wird diese Disziplin nur noch selten ausgeübt.

Kader AE

W-Kader (Nationalmannschaft)

Freefly

  • FREIFLVG Oceanside — Dominic Leser, Christian Kaufmann (C), Lena Reeker
  • 3-Fly — Michael Jung (C), Mario Bosecke, Christian Richter
Infos zur Kaderrichtlinie

Daniel
Lamberty

FSZ Kassel e.V.

Bundestrainer AE

daniel.lamberty@dfv.aero

Hessen

Artistik Events

Bundestrainer AE seit

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