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Formationsspringen – FS

Formation Skydiving

Die älteste Form des Freien Falls auf dem Bauch. Nahezu alle Fallschirmspringer lernen in dieser klassischen Lage den Sport in der Ausbildung kennen und viele erwachsen darin mit steigender Erfahrung zu Formationsspringern. 

Downloads Kader Bundestrainer

Gemeinsam im freien Fall

Das Formationsspringen ist die am weitesten verbreitete und somit beliebteste Disziplin im Fallschirmsport. Es geht darum, im Freifall verschiedene Formationen schnell und präzise vorzuführen. In offiziellen Wettkämpfen werden 4er- und 8er-Formationen geflogen, jeweils begleitet und ins Bild gesetzt von einem Videoflyer. Im Freizeitbereich sowie bei inoffziellen Wettbewerben und Rekorden gibt es Formationen in allen möglichen Größen, beginnend beim 2er bis hin zu Großformationen mit mehreren hundert Springern.  

Die Faszination des Formationsspringens ist vielschichtig. Als Individuum ist man gefordert, im freien Fall möglichst perfekte Bewegungen auszuführen, indem man seinen von der Luft angeströmten Körper aerodynamisch so verändert, dass das erwünschte Manöver eingeleitet und auch wieder gestoppt wird. Je besser diese individuellen Fertigkeiten entwickelt sind, desto präziser, schneller und effizienter können Bewegungsabfolgen im freien Fall umgesetzt werden.

Im Team gilt es nun, diese individuellen Skills so aufeinander abzustimmen, dass ein gemeinsames Ergebnis — eine Formation bzw. eine Abfolge von Formationen — entsteht, denn am Ende zählen nur korrekt gezeigte, also komplette Formationen. Mithin vereint das Formationsspringen alles, was eine Teamsportart ausmacht, sowohl im Freifall als auch beim Teamleben am Boden.

Ablauf eines FS-Sprungs

Das Team verlässt in einer Absetzhöhe von ca. 3000 Metern bei der 4er-Formation bzw. 4000 Metern beim 8er gemeinsam das Luftfahrzeug; in diesem Moment beginnt die 35 bzw. 50 Sekunden dauernde "Arbeitszeit". Danach trennt sich das Team und öffnet den Fallschirm in sicherer Höhe sowie in sicherer Entfernung voneinander.

Ein Wettkampfsprung besteht aus einer Sequenz von fünf bis sechs Formationen, die aus einem vorgegebenen Pool in zufälliger Reihenfolge gelost werden. Diese Sequenz gilt es innerhalb der Arbeitszeit so häufig wie möglich in der gelosten Reihenfolge zu wiederholen. Jede vollständig gezeigte Formation ergibt dabei einen Punkt.

Der Wettkampf geht in der Regel über zehn Runden. Sieger ist, wer am Ende die meisten Punkte hat.

Und jetzt das Ganze auf den Kopf gestellt

VFS 4er — die offene Klasse

Das 4er-Vertikalformationsteam verlässt gemeinsam das Luftfahrzeug, in diesem Moment beginnt die 35 dauernde Arbeitszeit. Im Gegensatz zum "normalen" Formationsspringen nehmen die Wettkämpfer unterschiedliche Körperpostitionen und -achsen (z.B. "upright", "headdown" etc.) ein.

Ein Wettkampfsprung besteht aus einer Sequenz von fünf bis sechs Formationen, die aus einem vorgegebenen Pool in zufälliger Reihenfolge gelost werden. Diese Sequenz gilt es innerhalb der Arbeitszeit so häufig wie möglich in der gelosten Reihenfolge zu wiederholen. Jede vollständig gezeigte Formation ergibt dabei einen Punkt. Der Wettkampf geht in der Regel über acht Runden. Sieger ist, wer am Ende die meisten Punkte hat.

VFS 2er – die Einsteiger Klasse

Obwohl man bei Springern, die sich an VFS heranwagen, eher nicht an Einsteiger denkt, bietet der 2er die Möglichkeit, mehr Teams in dieser Disziplin in Wettbewerben zu sehen.

Kader FS

W-Kader (Nationalmannschaft)

FS 4er Offen

  • Airbus 4-way Oceanside — Thomas Mack (C), Sarah Mertes, Felix Pfeiffer, Alexander Prendinger, Andreas Trögele (V)
  • AtomiX — Peter Ingenhaag (C), Lars Naeve (V), Claire Rebhahn, Janine Tillenburg

FS 4er Frauen

  • Meltemi Illertissen — Petra Jastram, Stephanie Meyer, Linda Köb (C), Susanne Serra, Thorsten Jung (V)
  • Skynamite — Shaline Dincher, Sylvia Schlaphof, Yasmin Schütte (C), Katharina Reiß, Ralph Wilhelm (V)

FS 8er Offen

  • Airbus 8-way Illertissen — Dr. Olaf Biedermann, Carl Enders, Stefan Knoch, Linda Köb, Erik Lorenz (V), Göran Meyer, Alexander Prendinger, Dr. Steffen Schiedek, Dr. Ulrich Sehrbrock, Thomas Spielvogel (C), Max Thiele

P-Kader

FS 4er Offen

  • NeVa — Ralf Bissbort, Rolf Bormet, Josef Kampmann, Martin Petry, Martin Schödel
  • Paranodon Illertissen 4-way — Thomas Altendorfer, Sven Erhardt, Pablo Fahrenschon, Andreas Höhne, David Starke
Infos zur Kaderrichtlinie

Robert
Trögele

Paranodon Fallschirmsport Illertissen e.V.

Bundestrainer FS

robert.troegele@dfv.aero

Bayern

Formation Skydiving

Bundestrainer FS seit

Jahrgang 1954 · im Sport seit 1978 · 11.500+ Sprünge

AFF Lehrer, Tandem Master, Prüfungsrat, Geländegutachter, B-Lizenz Trainer

Teilnahme DM, Teilnahme WM POPS/SOS, Teilnehmer an diversen deutschen Rekorden

Ausrichter und Organisator von Meisterschaften und RW Events

Pilot (PPL) Cessna SET

Sprungplatzbetreiber EDMI, PARANODON Fallschirmsport, R&r Airwork GmbH

Flottenbetreiber International über R&r Airwork GmbH, sechs Cessna 208, zwei Cessna 206 Tubine

Coach RW und Nachwuchsförderung Paranodon 4 Way & 8 Way sowie aktuell sechs FUTURA Teams

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